Dauer:
8 Tage, 7 Übernachtungen

Tages-Etappen:
190 bis 250 km

Charakteristik/Fahrkönnen:
Kleine schmale Bergstraßen, keine unbefestigten Straßen, extrem viele Kurven, sehr viele Spitzkehren, viele Tunneldurchfahrten. Gehobene Anforderungen. Diese Reise ist ausschließlich für wirklich geübte Fahrer. Sie erfordert eine absolut routinierte Beherrschung des eigenen Motorrades auf Straßen mit alpinem Charakter.

Start/Ende:
ÖBB-Autozugstation Innsbruck (Österreich)
alternativ: Tourhotel am nördlichen Ufer des Gardasees


Tag 1:

Wir starten in Innsbruck und fahren auf der Landstraße die klassische Route der Sonne entgegen in Richtung Süden. Wegpunkte sind der Brennerpass, Sterzing, Bozen und Trento. Von Rovereto aus erreichen wir schließlich den Gardasee, unsere Basisstation für die ganze kommende Woche.

Tag 2:

Der heutige Tag im Osten bzw. Nord-Osten des Gardasees erschließt sowohl spannende Seitentäler als auch kurvige Passstraßen. Die Zwischenziele lauten Lago di Ledro, Monte Tremalzo, Pieve di Bono, Val Daone, Lago di Malga Bissina und Passo Durone. Der letzte Stopp dieser Tour liegt am smaragdgrünen Lago di Tenno.

Tag 3:

Die einspurige Straße auf den Monte Velo ist genau richtig zum Warmfahren. Es folgt ein Schwenk in Richtung Süden und wir nehmen uns eine der schönsten Panoramastraßen der Region vor: Die Monte Baldo Höhenstraße. Am Bocca di Navene genießen wir den weiten Blick über den tief unten liegenden Gardasee. Am späteren Nachmittag bringt uns die Straße am Ostufer zurück in unser Tourhotel.

Tag 4:

Pausentag. Am beliebtesten bei unseren Gästen ist eine Fahrt mit dem Schiff nach Limone oder Malcesine. Alternativ lockt die Uferpromenade zu einem Spaziergang nach Riva. Eine Besichtigung dieser schönen Stadt mit ihren Plätzen und vielen kleinen Geschäften lohnt sich. Wer auf Aktivitäten keine Lust hat und lieber die Ruhe genießen möchte, verbringt den Tag einfach am Strand und schaut den Surfern zu. Torbole ist seit jeher ein Mekka der Windsurfer.

Tag 5:

Über Riva gelangen wir auf die tunnelreiche Straße am Westufer, die "Gardasena Occidentale". Nicht lange, dann folgen wir den endlosen Serpentinen der Auffahrt zur abgeschiedenen Hochebene von Tremosine. Weitere Stationen des Tages sind z. B. der Lago di Valvestino, der Lago d´Idro und der Passo Croce Domini. Durch das Valle d´Ampola erreichen wir nachmittags wieder den Gardasee.

Tag 6:

Hinter Rovereto reiht sich Kurve an Kurve durch das Vallarsa. Der Fugazze Pass und der abgelegene, fast verwaiste Passo di Xomo am Pasubio bringen uns schließlich auf einem kleinen Sträßchen am Südhang der Monte Lessini hinüber in die Nachbarprovinz Venetien. Hinter Arsiero belohnt uns der Altopiano Tonezza Fiorentini mit einem atemberaubendem Panorama über das gesamte Val d´Astico. Wieder in Rovereto schließt sich der Kreis dieser einzigartigen Tour.

Tag 7:

Wir beginnen mit unseren Hausbergen im Norden des Sees. Östlich vom Monte Stivo schwenken wir hinunter ins Etschtal und im Anschluss wieder hinauf auf die Hochebene von Folgaria. Die drei Seen Lago di Caldonazo, Lago di Piazze und der grüne Lago die Serrata sind unsere Wegmarken im Naturpark nordöstlich von Trento. Das Highlight des Nachmittags ist zweifelsohne der Monte Bondone, Hausberg von Trento und gleichzeitig historische Bergrennstrecke.

Tag 8:

Wir verlassen den Gardasee in Richtung Norden. Unser Tagesziel ist der Startpunkt unserer Reise in Innsbruck