Bonne route bei unseren Westalpen Masters

Unser Reisegebiet ist der westliche Teil der Alpen, also das Gebiet südlich des Genfer Sees in der Schweiz bis fast hinunter nach Cannes an der Côte d'Azur. Die italienische Grenze wird auf dieser Reise nicht überquert.

Rallye-Fans denken da natürlich spontan an die Austragungsplätze der Rallye Monte-Carlo, die Mutter aller Rallyes in den Seealpen.

Andere haben direkt die klassische Route Napoléon vor Augen. Diesen Weg nahm Napoléon, als er aus seiner Verbannung, von Elba kommend, die Macht zurückerobern wollte. Die 335 km von Cannes nach Grenoble bewältigte er damals mit seinen Soldaten in sieben Tagen.

Mancher bei Youngtimer erinnert sich an die Mototorradanfänge in den Siebziger- oder Achtziger-Jahren. Die Côte d'Azur war im Sommer "The place to be", auch wenn das Geld knapp war. Auf mit Campinggepäck meist überladenen Motorrädern, folgte man dem Weg der Route Napoléon in den Süden.

Unsere Westalpenreise weicht ein wenig von unserem Grundkonzept für Motorradreisen ab. Die einzelnen Tagesetappen sind länger als üblich und uns ist kein Pass zu hoch oder zu abgelegen.

Die von uns angesteuerten Hotels sind landestypisch und unterschiedlicher Natur, verfügen aber alle über ein Restaurant mit Frühstück und einem mehrgängigen Abendessen für uns und selbstverständlich Zimmer mit eigenem Bad.

Das Streckenprofil beinhaltet kleine, schmale Bergstraßen, keine unbefestigten Straßen, extrem viele Kurven, sehr viele Spitzkehren, auch Tunneldurchfahrten. Diese Reise ist ausschließlich für wirklich geübte Fahrer und stellt hohe Anforderungen auch an die Kondition. Sie erfordert eine absolut routinierte Beherrschung des eigenen Motorrades auf Straßen mit alpinem Charakter.

Vor der Anmeldung zu dieser Reise sollte sich jeder fragen, ob er den körperlichen und mentalen Anforderungen gewachsen ist. Wer diese Frage mit einem ehrlichen ja beantworten kann, dem steht eine großartige Reise durch eines der schönsten Gebiete in den Alpen bevor.

Die im Programm beschriebenen Strecken werden wir, möglichst so einhalten. Da wir aber sehr viele Hochgebirgsbereiche mit dabeihaben, ist dieses Vorhaben auch abhängig vom jeweiligen Straßen- und Wetterzustand. Unser Tourguide wird immer aktuell beim morgendlichen Briefing dazu informieren.